Hörsturz: plötzlich schlechter hören – was tun?

Ein Hörsturz kommt ohne Vorwarnung. Wichtig ist vor allem eines: nicht abwarten, sondern rasch ärztlich abklären lassen.

Von Christina Niedziella, Hörakustik-Meisterin · 27. Oktober 2026 · 3 Min. Lesezeit

Ein Mann fasst sich mit der Hand ans Ohr

Woran Sie einen Hörsturz erkennen

  • Plötzlich deutlich schlechteres Hören, meist auf einem Ohr
  • Druck- oder Wattegefühl im Ohr
  • Ohrgeräusche wie Pfeifen, Rauschen oder Brummen
  • Manchmal Schwindel oder ein dumpfes, verzerrtes Klangbild

Was jetzt zu tun ist

Lassen Sie einen plötzlichen Hörverlust möglichst noch am selben oder am nächsten Tag beim HNO-Facharzt abklären. Ob und wie behandelt wird, entscheidet die Ärztin oder der Arzt.

Kommen starker Schwindel, Lähmungserscheinungen oder Sprachstörungen dazu, rufen Sie sofort den Notruf 144.

Und danach?

Bleibt nach einem Hörsturz eine Hörminderung oder ein Ohrgeräusch, begleiten wir Sie gerne: mit einer genauen Hörmessung, Tinnitus-Beratung und – wenn sinnvoll – Hörgeräten, die Sie vier Wochen oder länger in Ruhe probetragen.

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